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Pressemitteilung, HEV Schweiz, 12. Januar 2007
Wohmonitor belegt: Zufriedene Wohnbevölkerung
Die Schweizer Wohnbevölkerung ist mit ihrer eigenen Wohnsituation hochgradig zufrieden – dies ist eine der Kernaussagen der ersten Befragung durch gfs.bern im Rahmen des Wohnmonitors, einer Erhebung, welche künftig im Zweijahresrhythmus wiederholt werden soll. Die Zufriedenheit bezieht sich einerseits auf die Wohnung und Wohnsituation selbst. Über 70% der 1011 Befragten sind mit ihrer gegenwärtigen Wohnsituation hochgradig zufrieden, weitere 26% sind immer noch eher zufrieden. Diese Zufriedenheit manifestiert sich nicht nur bei den Gutverdienenden, sondern zieht sich durch alle Einkommensklassen hindurch.
Pressemitteilung, HEV Schweiz, 13. Dezember 2006
Immobilienmarkt 2006
Traditionsgemäss führte der HEV Schweiz auch in diesem Herbst bei 85 Immobilienanlegern, -maklern und -treuhändern seine Umfrage zur Lage am Immobilienmarkt durch. Das Jahr 2006 wurde von der Mehrheit der Befragten als ein gutes Immobilienjahr wahrgenommen. Bei den Wohneigentumsobjekten, den Mehrfamilienhäusern und beim Bauland wurde die Lage sowohl seitens der Nachfrage wie auch bezüglich des Preisniveaus als mindestens ebenso gut wie im Vorjahr eingestuft. Auch für die nahe Zukunft ist die Mehrheit weitgehend optimistisch.
Pressemitteilung, HEV Schweiz, 24. November 2006
Heizen – Was sind angemessene Temperaturen?
Die klimatische Situation in der Schweiz erfordert in den kälteren Jahreszeiten ein Heizen von Wohn- und Geschäftsräumen, weil anderenfalls der vorausgesetzte Gebrauch der Mietsache (dasselbe gilt für Stockwerkeigentum) nicht denkbar wäre. Nicht nur das Wohlbefinden, unter Umständen sogar die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner würde ohne Heizen in Mitleidenschaft gezogen. Bei Geschäftsräumen, welche nur der Lagerung von Gegenständen dienen, erübrigt sich in der Regel die Beheizung.
Mediencommuniqué, HEV Schweiz, 22. November 2006
BASS-Studie Mieterverband: ... alle Jahre wieder!
Die vom Mieterverband aufgrund der Bass-Studie verbreitete Umverteilung infolge angeblich nicht weitergegebener Hypothekarzinssenkungen ist ein Ammenmärchen und beruht auf falschen Annahmen: Die Bass-Studie vergleicht die Mietentwicklung (Mietindex) mit der Entwicklung der Hypothekarzinsen, der Teuerung und willkürlichen anmutenden Annahmen weiterer Kosten für Gebühren, Unterhalt und Mehrleistungen.
Mediencommuniqué, HEV Schweiz, 1. November 2006
HEV Online Mietzins-Tool - neue Dienstleistung des HEV Schweiz
Der Hauseigentümerverband (HEV) Schweiz bietet seinen Mitgliedern und weiteren Interessierten auf der Homepage www.hev-schweiz.ch>Mietzins neu die Möglichkeit, Mietzinsveränderungen in einem laufenden Mietverhältnis mittels eines neu geschaffenen Mietzins-Tools online zu berechnen.
Mediencommuniqué, HEV Schweiz, 30. Oktober 2006
Mehrwertsteuerreform – Totalrevison
Der Entscheid von Finanzminister Rudolf März, im Rahmen der geplanten Totalrevision der Mehrwertsteuer die Wohnungsmieten weiterhin von der Mehrwertsteuer auszunehmen, ist zu begrüssen (eine entsprechende Vorlage wurde zwischenzeitlich in die verwaltungsinterne Konsultation geschickt). Eine Unterstellung der Wohnungsmieten würde zu einem erheblichen administrativen Mehraufwand und damit zu einer direkten Verteuerung der Mieten führen.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 20. Oktober 2006
Gebäudeenergieausweis soll freiwillig bleiben
Das Bundesamt für Energie (BFE) teilt am 20. Oktober 2006 mit, dass der Energieausweis für Gebäude in der Schweiz vorerst nur auf freiwilliger Basis eingeführt werden soll. Der Hauseigentümerverband Schweiz hat sich in den entsprechenden Kommissionen dafür eingesetzt, dass die Hauseigentümer den Ausweis nicht obligatorisch erstellen lassen müssen.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 18. Oktober 2006
Eine obligatorische Erdbebenversicherung ist nicht notwendig
Mit der „Schweizerischen Erdbeben-Tagung“ haben der Gewerbeverband Basel-Stadt, der Schweizerische Versicherungsverband und weitere Organisationen am 18. Oktober 2006 dem Erdbeben von 1356 in Basel gedacht. Interessenvertreter und Politiker nahmen die Tagung zum Anlass, die Einführung einer obligatorischen Erdbebenversicherung zu fordern. Danach müssten sich alle Hauseigentümer in der Schweiz gegen mögliche Erdbebenschäden versichern.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 18. Oktober 2006
Weitere unnötige Verteuerung der Wohnkosten
An seiner Sitzung vom 18. Oktober 2006 liess der Bundesrat eine weitere, unverhältnismässige Verteuerung der Wohnkosten zu und hiess den Antrag der Privatversicherer, die Elementarschadenversicherung in der Hausratsversicherung per 1. Januar 2007 massiv zu verteuern, gut. Dies, ohne die relevanten Spitzenverbände vorher angehört zu haben.
Pressemitteilung 29. September 2006
Revision der Mietrechtsverordnung
Der HEV Schweiz begrüsst den Bundesratsentscheid, angesichts der kontroversen Meinungen auf eine Gesetzesrevision zu verzichten. Der Verband hält eine neuerliche Revision des Mietrechts auch im Hinblick auf die abschlägigen Volksentscheide der letzten Jahre sowie der Studienergebnisse der grossen Mieterzufriedenheit nicht für vordringlich.
Pressemitteilung 28. September 2006
Fraglicher Aktivismus bei der Erdbebenvorsorge
Das Erbeben von 1356 in Basel jährt sich am 18. Oktober zum 650. Mal. Entsprechend finden dieser Tage in der Schweiz zahlreiche Tagungen und Diskussionsforen zum Thema „Erdbebenrisiko in der Schweiz und dessen Vorsorge“ statt. Viele Politiker und Interessenvertreter nehmen das Gedenkjahr zum Anlass, einen landesweiten Ausbau der Erdbebenvorsorge zu fordern.
Pressemitteilung 26. September 2006
Cheminéeverbot ist absurd
Die kantonalen Umweltdirektoren haben dem Feinstaub den Kampf angesagt und einen Massnahmenkatalog vorgestellt. So soll es, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind, verboten sein, im Cheminée ein Feuerchen zu machen, und die Polizei soll überprüfen können, ob dies auch eingehalten wird.
Pressemitteilung 15. September 2006
Tipps für eine stressfreie Wohnungsabgabe
Ende September ist vielerorts in der Schweiz der traditionelle Herbstzügeltermin. Im folgenden wird kurz dargestellt, was Vermieter und Mieter beachten sollten, um diesen Tag möglichst stressfrei hinter sich bringen zu können.
Pressemitteilung 29. August 2006
Unnötiger Griff in die Kasse der Hauseigentümer und Mieter
Die Privatversicherer wollen die Elementarschadenversicherung in der Hausratsversicherung per 1. Januar 2007 drastisch verteuern. So stellt der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) den Antrag, den Selbstbehalt auf einen Schlag um 300 Franken, das heisst um satte 150% (!) zu erhöhen.
Pressemitteilung 14. August 2006
Wissenswertes über das Mieten in elf Sprachen
Viele Mieterinnen und Mieter wissen wenig über ihre Rechte und Pflichten. Deshalb geben jetzt 13 Partnerorganisationen unter der Federführung der Eidgenössischen Ausländerkommission EKA die Broschüre «Wohnen in der Schweiz» heraus. Sie enthält hilfreiche Informationen rund ums Mieten – nicht nur für Mieterinnen und Mieter ausländischer Herkunft.
Pressemitteilung, HEV Schweiz, 11.08.2006
Heizkostenabrechnung – Grössere Nachforderungen zu erwarten
In den kommenden Wochen sind in vielen Miethaushalten die Heizkostenabrechnungen für die Periode Juli 2005 bis Juni 2006 fällig. Aufgrund der stark angestiegenen Heizölpreise kann damit gerechnet werden, dass für die die Mieter in den meisten Fällen mehr oder weniger hohe Nachzahlungen anfallen, weil die vertraglich vereinbarten Akontozahlungen die Forderungen der Vermieter in der Regel nicht zu decken vermögen. Was ist aus rechtlicher Sicht zu den Nachzahlungen zu sagen?
Pressemitteilung, HEV Schweiz, 19.07.2006
Hypotheken: 10 Jahre für fünf – eine echte Sommeraktion
Die Hypothekarzinsen für lange Laufzeiten sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Im Rahmen einer Sommeraktion offeriert der HEV Schweiz seinen Mitgliedern die Möglichkeit, Festhypotheken mit bis zu 10-jährigen Laufzeiten zum Preis der deutlich günstigeren fünfjährigen Laufzeiten abzuschliessen.
Mediencommuniqué, HEV Schweiz, 14. Juli 2006 Abgaben/Gebühren
Hauseigentümer werden zur Kasse gebeten
Eine breit angelegte Untersuchung des HEV Schweiz hat es gezeigt: Die Abgaben/Gebühren variieren in der Schweiz von Kanton zu Kanton bzw. von Gemeinde zu Gemeinde sehr stark.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 26. Juni 2006 (pdf)
Grillieren
Der Sommer hat endlich Einzug gehalten und das Grillieren erfreut sich wieder grösster Beliebtheit. Dies nicht immer zur Freude der Nachbarn.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 21. Juni 2006 (pdf)
Teure Umverteilung statt Umweltschutz
An seiner Sitzung vom 21. Juni 2006 hat sich der Nationalrat für die Einführung einer CO2-Abgabe auf Brennstoffen entschieden, die in den kommenden Jahren stufenweise erhöht werden soll.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 16. Juni 2006
Alter und Gesundheit - Perspektiven
Präsident NR Dr. Rudolf Steiner eröffnete am Freitag, 16. Juni 2006 in Winterthur die 91. Delegiertenversammlung des Hauseigentümerverbandes und berichtete vor über 400 Zuhörern über die politischen Aktivitäten und Herausforderungen des HEV Schweiz. Im Zentrum des offiziellen Teils stand das Referat von Bundesrat Pascal Couchepin über die Altersvorsorge und das Gesundheitswesen in der Schweiz.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 14. Juni 2006
Der Nationalrat kippt die unnötige Schutzraumpflicht für Private
An seiner Sitzung vom 13. Juni 2006 hat der Nationalrat eine parlamentarische Initiative von Nationalrat Pierre Kohler gutgeheissen, wonach beim Bau von Wohnhäusern inskünftig keine Schutzräume mehr erstellt bzw. keine Ersatzbeiträge mehr bezahlt werden müssen.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 02. Juni 2006 (pdf)
Gebot der Fairness
Die Leitzinsen der Nationalbank haben keine Auswirkung auf die Mieten; massgebend für Mietzinsanpassungen sind ausschliesslich die sogenannten Leitzinssätze der örtlichen Kantonalbanken. Es entspricht einem Gebot der Fairness, die bestehenden Spielregeln des Mietrechts beizubehalten, bis sich die Hypothekarzinsen wieder auf einem langfristigen Durchschnittsniveau eingependelt haben.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 31. Mai 2006 (pdf)
Start des Gebäudeförderungsprogramms
Um die CO2-Emissionen bei den Treibstoffen zu reduzieren, hat sich der Bundesrat am 23. März 2005 für die Abgabe eines Klimarappens entschieden. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Massnahme im Sinne des CO2-Gesetzes, mit der 1.8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden können.
Revidiertes Umweltschutzgesetz schafft Klarheit bei „Altlasten“
Das unlängst revidierte Umweltschutzgesetz (USG) wird vom Bundesrat voraussichtlich per 1. Juli 2006 in Kraft gesetzt. Aus Sicht der Altlastenproblematik bringen die revidierten Bestimmungen insbesondere mehr Klarheit und Rechtssicherheit.
Mit „Altlasten“ im Sinne des Umweltschutzgesetzes (USG) und der Altlastenverordnung (AltlV) werden Standorte bezeichnet, deren Belastung von Abfällen oder umweltgefährdenden Stoffen stammt. Dazu zählen Ablagerungsstandorte (stillgelegte oder noch in Betrieb befindliche Deponien), Betriebsstandorte mit umweltgefährdenden Stoffen und Unfallstandorte (Standorte, die wegen ausserordentlicher Ereignisse belastet sind).
Die Erkenntnis der Umweltgefährlichkeit verschiedener Abfälle führte in den letzten Jahren generell zu strengeren Vorschriften für die Errichtung und den Betrieb von Deponien sowie für den Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen. Die verschärften Vorschriften tragen dazu bei, dass inskünftig keine Altlasten mehr entstehen sollten.
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Pressemitteilung HEV Schweiz vom 27. April 2006 (pdf)
Mietrechtsrevision: Volksentscheide respektieren
Kurz nach Ankündigung des Rücktrittes von Bundesrat Deiss auf Ende Juli 2006 stellte der Mieterverband die Forderung auf, dass Bundesrat Deiss noch vor seinem Rücktritt eine Vorlage für eine Mietrechtsrevision unterbreitet, welche eine vollständige Entkoppelung der Mieten von den variablen Hypothekarzinsen und ein reines Indexmodell vorsieht.Dieser Vorschlag ist nicht neu: Im Mai 2004 hat das Stimmvolk die Entkoppelung der Mieten von den Hypothekarzinsen mit rund 64% der Stimmen deutlich verworfen; dies nachdem bereits 2003 die Volksinitiative des Mieterverbandes vom Stimmvolk mit über 67% der Stimmen abgelehnt wurde. Das Volk ist offenbar mit dem status quo im Mietrecht zufrieden. Auch Umfragen bestätigen die grosse Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter in der Schweiz immer wieder. So auch die neueste repräsentative Umfrage des unabhängigen Meinungsforschungsinstitutes gfs.bern vom September 2005. Zudem floriert der Wohnungsbau – allein im letzten Jahr wurden rund 40'000 neue Wohnungen erstellt – was zu einer spürbaren Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führt.Trotzdem schickte das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement eine neue Revisionsvariante in die Vernehmlassung. Die Vorlage trägt mit dem dualen Modell zwar der Verschiedenartigkeit der Vermieterstrukturen Rechnung und sieht gewisse Vereinfachungen bei der Mietzinsgestaltung vor, die Eingriffe in die Vertragsfreiheit schiessen jedoch nach Ansicht des HEV Schweiz, weit über das Ziel hinaus. Bei einer Revision zieht der HEV Schweiz grundsätzlich eine reine Marktmiete vor. Mit der von Bundesrat Deiss in die Vernehmlassung geschickten Vorlage kann sich weder die Seite der Vermieter noch diejenige der Mieter richtig anfreunden. Auch die Bundesratsparteien konnten sich dafür kaum erwärmen.Die jahrelangen erfolglosen Diskussionen ums Mietrecht zeigen, dass sich kaum ein einheitlicher Nenner für eine Revision finden wird. Die vom Mieterverband aufgestellten völlig einseitigen Forderungen an Bundesrat Deiss sind klar nicht mehrheitsfähig und wären einer konstruktiven Lösungssuche abträglich. Bundesrat Deiss ist daher weise beraten, weitere Weichenstellungen in einem derart komplexen und politisch hoch umstrittenen Dossier seinem Nachfolger zu überlassen.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 19. April 2006 (pdf)
Eine Erdbebenversicherung wird durch den HEV Schweiz und die HIS Solutions AG angeboten
Die Sendung „10 vor 10“ des Schweizer Fernsehens (SF1) berichtete in ihrer Sendung vom 18. April 2006 über Erdbeben und Erdbebenversicherungen. Bedauerlicherweise wurde nicht erwähnt, dass in der Schweiz bereits heute private Erdbebenversicherungslösungen angeboten werden, welche die fehlende bzw. ungenügende Erdbebendeckung der kantonalen Gebäudeversicherungen korrigieren.
Bereits im Jahr 2000 konzentrierte sich die heutige HIS Solutions AG als unabhängiger Versicherungsbroker darauf, für die bestehende, gravierende Deckungslücke eine Versicherungslösung anzubieten. Daraus entstand eine Kooperation mit dem Hauseigentümerverband Schweiz (HEV Schweiz). Heute wird ein unabhängiges Erdbeben-Versicherungsprodukt über die Organe des HEV Schweiz gesamtschweizerisch angeboten (www.hev-schweiz.ch).
Liegenschaftsbesitzer können eine umfassende Erdbebenversicherung mit individuellem Deckungsumfang abschliessen. Diese Versicherungsdeckung steht allen Liegenschaftsbesitzern offen, wobei das HEV-Mitglied ein Rabatt von 5% erhält.
Der Versicherungsträger ist Lloyd's London.
Pressemitteilung HEV Schweiz vom 23. März 2006 (pdf)
Eine Chance für den Umwelt- und Klimaschutz vertan
Der Nationalrat hat in seiner heutigen Sitzung den Antrag seiner eigenen Umweltkommission (UREK-N), die CO 2-Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen mit dem Auftrag, eine Vereinbarung zur Einführung eines Klimarappens auf Brennstoffen abzuschliessen, knapp nicht gutgeheissen.
Der HEV Schweiz bedauert diesen Entscheid ausserordentlich, denn damit hat der Nationalrat die Chance verpasst, anstelle der teuren CO 2-Abgabe einen schnell und nachhaltig wirkenden, sowie wesentlich billigeren Klimarappen auf Brennstoffen einzuführen. Stattdessen geht nun der bundesrätliche Vorschlag, auf Brennstoffen eine Abgabe in der Höhe von Fr. 35.-- pro Tonne CO 2 einzuführen, zurück zur Detailberatung in die UREK-N, womit wertvolle Zeit für den Umwelt- und Klimaschutz verloren geht.
Der HEV Schweiz und der Schweizerische Gewerbeverband hatten mit dem Klimarappen auf Brennstoffen eine deutlich günstigere und effizientere Alternative zur CO 2-Abgabe erarbeitet, die auch von breiten Kreisen der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterstützt wurde. Dass der Nationalrat dem Antrag seiner eigenen Kommission nicht gefolgt ist und damit den Klimarappen II verhindert hat, ist sehr bedauerlich.
Der HEV Schweiz wird den weiteren Verlauf der CO 2-Beratungen nun umso kritischer begleiten. Dabei wird er jedoch nur Massnahmen unterstützen, die dem Umwelt- und Klimaschutz wirklich etwas bringen sowie für Hauseigentümer, Mieter und Gewerbe fair und moderat ausgestaltet sind.
Für Kontakte:
HEV Schweiz (info@hev-schweiz.ch) Ansgar Gmür, lic. oec., Direktor, 044/ 254 90 20
Roman Obrist, lic. iur., Rechtskonsulent, 044/ 254 90 20
Etappensieg für den Klimarappen II und die Umwelt
Der Klimarappen II – die kostengünstige und effiziente Alternative zur CO 2-Abgabe auf Brennstoffen - hat sich durchgesetzt! An Ihrer heutigen Sitzung ist die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (UREK-N) dem Antrag von Nationalrat Rolf Hegetschweiler gefolgt und hat den vom Bundesrat vorgeschlagenen CO 2-Abgabesatz auf Brennstoffen zurückgewiesen. Der Bundesrat wird nun beauftragt, innert vier Monaten nach Behandlung des Geschäftes im Parlament mit den interessierten Gruppierungen eine Vereinbarung für den Klimarappen II (Klimarappen auf Brennstoffen) abzuschliessen.
Ein Modell des HEV Schweiz und des SGV
Im Bestreben eine wirklich effiziente Massnahme zur Reduktion von CO 2-Emissionen im Gebäudebereich zu finden, haben der HEV Schweiz und der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) in den zurückliegenden Monaten das Modell des Klimarappens auf Brennstoffen (Klimarappen II) erarbeitet, da beide Verbände den Lenkungseffekt der CO 2-Abgabe bezweifeln.
Grosse Vorteile des Klimarappen II
Im Gegensatz zur CO 2-Abgabe ist der Klimarappen II ein wirkungsvolles Instrument zur Reduktion von CO 2-Emissionen, da die Einnahmen aus dem Klimarappen II zu 100% zweckgebunden für energetische Sanierungen im inländischen Gebäudebereich und zur Förderung von Grossanlagen (KVA, ARA, Holz, usw. ) eingesetzt werden. Der Klimarappen II schafft damit konkrete Investitions- und Sanierungsanreize, die ausschliesslich der Reduktion von CO 2 dienen. Statt wie die CO 2-Abgabe, die über 9 Rappen pro Liter Heizöl kosten würde, wird der Klimarappen II lediglich 1,6 bis 1,7 Rappen pro Liter Heizöl betragen.
Der HEV Schweiz freut sich ausserordentlich über das heutige Resultat und wird sich dafür einsetzen, dass der Klimarappen II nun auch im Parlament gewinnen wird.
Pressemitteilung 24. 1. 2006
Dokumentation: Klimarappen auf Brennstoffen
Hauseigentümerverband Schweiz und Schweizerischer Gewerbeverband
präsentieren den freiwilligen Klimarappen II
Der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV Schweiz) hat zusammen mit dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) eine effiziente und wesentlich kostengünstigere Alternative zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen entwickelt – den Klimarappen II als freiwillige Massnahme im Sinne des CO2-Gesetzes.
An der Medienkonferenz vom 20.12. 2005 stellte Nationalrat Dr. Rudolf Steiner (Präsident HEV Schweiz) gemeinsam mit Nationalrat Werner Messmer (Präsident des Schweizer Baumeisterverbands) sowie Vertretern von cemsuisse und Swissmem den Klimarappen II erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Gegensatz zur CO2-Abgabe ist der Klimarappen II ein wirkungsvolles Instrument zur Reduktion von CO2-Emissionen, da die Einnahmen aus dem Klimarappen II zu 100% zweckgebunden für energetische Sanierungen im inländischen Gebäudebereich und zur Förderung von Grossanlagen (KVA, ARA, Holz, usw.) eingesetzt werden.
Der Klimarappen II schafft damit konkrete Investitionsanreize. Statt wie die CO2-Abgabe, die über 9 Rappen pro Liter Heizöl kosten würde, wird der Klimarappen II lediglich 1,6 bis 1,7 Rappen pro Liter Heizöl betragen. Da der Klimarappen II eine freiwillige Massnahme im Sinne des CO2-Gesetzes ist, kann er rasch eingeführt und umgesetzt werden. Der Klimarappen II ist gegenüber der Variante „CO2-Abgabe mit Teilzweckbindung“ klar vorzuziehen, da die Teilzweckbindung gemäss CO2-Gesetz nicht möglich ist. Der Brennstoffbereich weist nur noch eine kleine CO2-Ziellücke auf, die mit dem Klimarappen II rascher, günstiger und effizienter geschlossen werden kann als mit der CO2-Abgabe.
Pressemitteilung 20-12-05.pdf
Kurzdokumentation Klimarappen II2.pdf
Referat Dr. H-L. Schmid.pdf
Referat Dr. Steiner - Pressekonferenz.pdf
Referat W. Messmer.pdf
Referat W. Müller Swissmem.pdf
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